Paula-Fürst-Schule

Psychomotorik

Die Grundstufen Schülerinnen und Schüler der Lerngruppen 1.1, 1.2 und ggfs. 1.3 werden im Rahmen einer AG durch die Förderung im psychomotorischen Bereich in ihrer motorischen Kompetenz für 45 Minuten gefördert. Das Ziel ist, Belastungen besser zu bewältigen und die psychische Gesundheit zu stabilisieren. Durch den Fortbildner Herrn Raab soll den Schülerinnen und Schülern ein alternatives Bewegungsangebot unterbreitet werden, bei dem sie sich in einem Kontext frei von Leistungsdruck ausprobieren können. Selbstwirksamkeitserleben und Bestätigung sollen sich positiv auf die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler auswirken. Entsprechend des Schulprogrammes (hier 05.4.1 Sportangebot) sieht das Konzept vor, dass mit dem Bewegungsangebot dem Risikofaktor Bewegungsmangel entgegengewirkt werden kann, indem die Schülerschaft ihre motorische Fitness aufbauen, erhalten oder verbessern kann. Die Tätigkeit erfolgt eigenverantwortlich als nicht weisungsgebundene Unterstützung der Schule, unabhängig vom Unterricht, sie ist nicht in die Stundentafel eingebettet und es werden keine Unterrichtsinhalte vermittelt. Gerade für Schülerinnen und Schüler einer Schule für Kranke ist es unbedingt erforderlich alternative Bewegungsangebote im Sinne einer Gesunderhaltung bzw. Genesung zu erhalten. Es geht darum, eine Atmosphäre zu vermitteln, in der die Kinder nicht vorzeitig, d.h. von außen gedrängt, “hoch hinaus wollen”, sondern in der sie unser Vertrauen in ihre Selbsteinschätzung spüren. Dadurch können sie z. B. eine hohe Leiter angstlos und im freien Spiel übersteigen, wenn sie sich dafür vorbereitet haben und es sich zutrauen.

Dabei wird die Bedeutung der eigenen Initiative und Aktivität, die von inneren Bedürfnissen für die Selbstfindung und Selbstverwirklichung ausgelöst werden, noch viel zu wenig beachtet. Den Erwachsenen kommt hierbei eine wichtige Aufgabe zu, denn sie schaffen das Erfahrungsfeld, bereiten den Raum.